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Yoga vs. Pilates

Fühlst du dich in der Fitnesswelt etwas überfordert? Vielleicht hast du schon ein paar Pilates-Videos und Yoga-Kurse gesehen und bist dir nicht ganz sicher, worin genau der Unterschied liegt. Manche Übungen sehen ähnlich aus, aber was ist der wirkliche Unterschied? Wenn es dir wie mir geht und du nicht unendlich viel Zeit zum Trainieren hast, ist es entscheidend, die beste und effektivste Option für Körper und Geist zu finden.

In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit dem Kern des Unterschieds zwischen Pilates und Yoga befassen.

Ein häufiger Fehler ist, dass man das eine oder andere nur einmal ausprobiert, dann entscheidet, dass man „dafür nicht gut ist“, und es nie wieder versucht. Ich kann dir nur empfehlen, ein paar Kurse in dem Bereich zu besuchen, für den du dich entscheidest. Es geht nicht darum, den „richtigen“ Weg zu finden, sondern vielmehr darum, herauszufinden, womit du dich am liebsten regelmäßig bewegst.

Indem Sie die grundlegenden Unterschiede verstehen, können Sie eine Methode auswählen, die Ihren persönlichen Zielen entspricht.

Pilates vs. Yoga: Kernunterschiede – Training vs. Übung

Einer der Hauptunterschiede zwischen Pilates und Yoga liegt in ihrem ursprünglichen Zweck.

Pilates war von Anfang an als Workout konzipiert. Bei Pilates-Übungen führt man typischerweise mehrere Wiederholungen einer Übung durch, bevor man zur nächsten übergeht. Das von Joseph Pilates entwickelte System ist eine Methode zur Kräftigung des Körpers. Es handelt sich um ein strukturiertes, wiederholbares Training, das die Rumpfmuskulatur stärkt und die Stabilität verbessert.

Yoga hingegen war nie als reines Trainingssystem gedacht. Die Asanas, die Yoga-Positionen, wurden ursprünglich entwickelt, um den Körper auf die Meditation vorzubereiten. Die körperlichen Bewegungen waren Mittel zum Zweck – den Körper geschmeidig und bequem genug zu machen, um längere Zeit in Meditation verweilen zu können. Obwohl sich modernes Yoga zu dynamischen Bewegungsabläufen entwickelt hat, liegen seine Wurzeln in einem ganzheitlichen System, das weit über reine Bewegung hinausgeht.

Dieser grundlegende Unterschied im Zweck prägt die gesamte Erfahrung. Das eine ist ein fokussiertes Trainingsprogramm, das andere Teil einer umfassenderen spirituellen und meditativen Praxis.

Yoga- vs. Pilates-Ausrüstung und Hilfsmittel: Unterstützung vs. Herausforderung

Sowohl Pilates als auch Yoga verwenden Geräte und Hilfsmittel, diese dienen jedoch unterschiedlichen Zwecken.

Yoga-Ausrüstung: In einer typischen Yogastunde werden Hilfsmittel wie Blöcke, Decken und ein Yogagurt verwendet. Diese dienen hauptsächlich dazu, die Asanas besser zu unterstützen und die Verbindung zum Körper zu stärken. Sie helfen dabei, die richtige Ausrichtung zu finden, die Dehnung zu vertiefen und Asanas einzunehmen, die sonst vielleicht nicht möglich wären. Beispielsweise kann ein Block in einer Vorbeuge den Boden näher an den Körper bringen und die Asana so leichter zugänglich machen.

Pilates-Geräte: Im Pilates dienen Geräte nicht nur der Unterstützung der Übungen, sondern auch der Steigerung des Schwierigkeitsgrades. Ob kleine Hilfsmittel für zu Hause wie Widerstandsbänder und Magic Circles oder größere, komplexere Geräte im Studio (wie der Reformer) – die Geräte erhöhen den Widerstand. Dieser Widerstand fördert nicht nur die Flexibilität, sondern steigert auch die Intensität des Trainings und führt so zu mehr Kraft.

Dieser Unterschied verdeutlicht, dass Pilates auf progressive Herausforderung und Kraftaufbau ausgerichtet ist, während beim Yoga Hilfsmittel eher zur Unterstützung und zur Vertiefung der Verbindung zu einer Pose eingesetzt werden.

Pilates-Körper vs. Yoga-Körper

Die Rolle des Körpers: Rumpfstabilität vs. vollständige Integration

Obwohl beide Disziplinen eine tiefe Verbindung zwischen Geist und Körper fördern und sich auf die Integration des gesamten Körpers konzentrieren, gehen sie dies aus unterschiedlichen Blickwinkeln an.

Der Fokus von Pilates: Die Pilates-Methode legt großen Wert auf die Beweglichkeit der Wirbelsäule (die Kraftübertragung entlang der Wirbelsäule) und die Stärkung der Rumpfmuskulatur. Der Rumpf ist das Kraftzentrum des Körpers, und nahezu jede Pilates-Übung zielt darauf ab, diese tief liegenden Bauchmuskeln zu aktivieren. Dieser Fokus auf eine starke, stabile Körpermitte erstreckt sich dann auf Bewegungen, die den gesamten Körper einbeziehen. Es geht darum, ein solides Fundament von innen heraus zu schaffen.

Der Fokus beim Yoga: Beim Yoga geht es von Anfang an um die Integration des gesamten Körpers. Du durchläufst eine Reihe von Asanas, die verschiedene Körperpartien verbinden und so Kraft, Flexibilität und Beweglichkeit fördern. Obwohl die Rumpfmuskulatur beansprucht wird, liegt das Hauptziel oft darin, Balance und Körperbewusstsein im gesamten System zu finden. Beide Praktiken machen dich stärker, flexibler und beweglicher, erreichen dies aber durch unterschiedliche Methoden.

Yoga- vs. Pilates-Atmung: Ein Werkzeug für unterschiedliche Ziele

Sowohl Pilates als auch Yoga nutzen tiefe Atmung und verbinden den Atem mit der Bewegung. Die Herangehensweise ist jedoch im Allgemeinen unterschiedlich.

Yoga-Atmung: In einer typischen Yogastunde atmet man in der Regel durch die Nase ein und aus. Diese Atemtechnik, oft auch Ujjayi-Atmung genannt, trägt zur Wärmebildung im Körper bei und ist ein wichtiger Bestandteil des meditativen Ablaufs. Sie ist als kontinuierlicher, beruhigender Rhythmus konzipiert.

Pilates-Atmung: Im Pilates-Kurs atmet man üblicherweise durch die Nase ein und durch den Mund aus. Die Ausatmung ist oft ein kraftvolles, hörbares Geräusch, das die Rumpfmuskulatur aktiviert und für mehr Stabilität sorgt. Die Atmung dient hier der Unterstützung einer bestimmten Bewegung und nicht einem kontinuierlichen, meditativen Bewegungsablauf.

Die Art und Weise, wie du atmest, kann das Erlebnis grundlegend verändern. In manchen Kursen liegt der Fokus auf der Bewegung selbst, in anderen geht es darum, ein tieferes Bewusstsein für dein Atemmuster zu entwickeln. Deshalb ist es so wichtig, verschiedene Kursstile auszuprobieren.

Yoga vs. Pilates – Abschließende Erfahrung: Belebend vs. Beruhigend

Wie möchten Sie sich nach dem Training fühlen? Die allgemeine Energie, die man aus einem Pilates- oder Yoga-Kurs gewinnt, ist ein weiterer wichtiger Unterschied.

Die Energie des Yoga: Aus meiner persönlichen Erfahrung hat Yoga eine beruhigende und zentrierende Wirkung. Nach einer Yogastunde fühle ich mich oft geerdet und friedvoll. Es ist ein langsameres, bewussteres Tempo, das mich sanft in den Tag zurückführt. Natürlich kann eine dynamische Yogastunde auch intensiv sein und Energie spenden, aber das Gesamtgefühl bleibt dennoch eines der stillen Stärke.

Die Energie von Pilates: Bei den meisten Pilates-Übungen fühlt sich die Energie etwas anders an. Sie sind in der Regel belebend und erfrischend. Die Übungen sind so konzipiert, dass sie dich fordern, und du verlässt die Matte mit einem Gefühl von Stärke und Flexibilität. Während der Geist durch die Konzentration auf Atmung und Bewegung zur Ruhe kommt, spürt der Körper eine kraftvolle, erneuerte Vitalität.

Pilates oder Yoga: Womit solltest du anfangen?

Die große Frage ist also: Womit sollten Sie anfangen? Die Antwort ist einfach: Beginnen Sie mit dem, was Ihnen im Moment am interessantesten oder vorteilhaftesten erscheint.

Wenn Sie ein fokussiertes, energiegeladenes Training suchen, das die Rumpfmuskulatur stärkt und das Körperbewusstsein verbessert, ist Pilates eine ausgezeichnete Wahl. Es ist eine großartige Möglichkeit, sich stärker und beweglicher zu fühlen.

Wenn Sie nach einer eher erdenden, beruhigenden und friedvollen Praxis suchen, die Bewegung mit Achtsamkeit verbindet, könnte Yoga genau das Richtige für Sie sein.

Denken Sie daran, dass beide Disziplinen verschiedene Kursformen anbieten. Ein regenerativer Pilates-Kurs kann sich ähnlich wie eine sanfte Yoga-Stunde anfühlen, und ein dynamischer Pilates-Flow kann sich wie eine Power-Yoga-Stunde anfühlen. Wichtig ist, es einfach auszuprobieren.

Lass dich nicht von der Angst, nicht gut genug zu sein, zurückhalten. Der einzige Weg, stärker, flexibler und beweglicher zu werden, ist, irgendwo anzufangen. Probier ein paar Kurse aus, finde heraus, was dir Spaß macht, und bleib dran.

Sinneswahrnehmung im Yoga vs. Pilates

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